Märchen
Hier findet ihr eine Übersicht unserer Märchen. Auf den einzelnen Seite stehen Infos zum Märchen selbst, zu Besonderheiten und man findet dort auch Fotos von der Aufführung.
Galerie 2010
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Galerie 2011
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Märchen 2011
»Der Teufel mit den drei goldenen Haaren«
Ein fantastisches Kindermärchenlustspiel auf einer märchenhaften Bühne
frei nach den Gebrüdern Grimm in einer kindgerechten Bearbeitung

Als das Glückskind geboren wird, vermag die große Waldfee vorherzusehen, dass dieser Junge einmal die Prinzessin heiraten wird und somit als König das Land in Zukunft regiert.
Der König Karl der Gewaltige aber, ein machthungriger Mann, erfährt davon und will alles tun, um das zu verhindern, denn nur er allein will einen Nachfolger für sich bestimmen. So nimmt er das Kind unter dem Vorwand zu sich, dass er für den Jungen sorgen würde. Tatsächlich aber setzt er das Kind in einem Fluss aus und überlässt es seinem Schicksal. Dieses meint es aber gut mit dem Kind, denn eine arme Müllersfrau findet das Glückskind im Fluss treibend und nimmt es zu sich auf und gibt ihm den Namen Hans. Nach 17 Jahren schickt die Waldfee ihre beste Assistentin, die gute Fee Nigella, auf die Reise, um Hans zu suchen und zum König zu machen, damit sich die Weissagung endlich erfüllen kann.
Endlich bei Hans angekommen taucht jedoch zufällig der König, der im Wald die Räuber fangen will, zu dem Müllershaus und es kommt erneut zur Begegnung zwischen dem mittlerweile jungen Burschen Hans, und dem König. Hans erzählt, wie er als Baby auf den Fluss treibend von der Müllerin aufgenommen wurde und seit dem im Müllershaus wohnt. Der König erschrickt, da er erkennt, dass sein damaliger Plan nicht aufgegangen war und erfindet einen hinterhältigen Plan, um den Jungen ein für allemal los zu werden. Er beauftragt Hans eine Botschaft an die Königin zu übermitteln. Der Bursche, glücklich nun ein Bote des Königs zu sein, läuft sofort los, nichtsahnend, dass die Botschaft für Ihn nichts Gutes verheißt. Er läuft voller Stolz sofort los, und Nigella bleibt nichts anderes übrig, dem Hans zu folgen, wenn sie den Auftrag der Waldfee noch erfüllen will.
Im Wald trifft der Junge die Räuber, die ihn jedoch für einen Vasallen des Königs halten und daher sehr misstrauisch sind, als sie erfahren, dass der Hans eine Botschaft des Königs überbringt. Als der Bursche schläft stehlen sie still und leise die Botschaft des Königs und lesen den Inhalt. Sie erschrecken, weil sie feststellen , dass der Junge, so der Befehl des Königs, bei seiner Ankunft im Schloss sofort lebenslang in den Kerker gesperrt werden soll. Die Räuber haben aber ein gutes Herz und beschließen dem König eins auszuwischen. Sie verändern die Botschaft zugunsten des Burschen und lassen den Jungen am nächsten Morgen zum Schloss weiterziehen.
Am Hof angekommen überreicht der Junge die Botschaft des Königs und sofort sind alle ganz aufgeregt, denn der Überbringer dieser Botschaft, so ist dort nun zu lesen, soll sofort die junge Prinzessin heiraten. Mit großem Aufwand wird im Schloss alles für die Hochzeit vorbereitet. Als der König jedoch zum Schloss heimkehrt und erfährt, dass man ihn offenbar hereingelegt hat, ist es zu spät, denn ein Königsbefehl kann nicht einfach zurückgenommen werden.
Um die Hochzeit doch noch zu verhindern, beschließt der König, dem Burschen eine Aufgabe zu stellen, damit alle im Land erfahren, dass dieser auch der Prinzessin würdig sei. Er soll die drei goldenen Haare des Teufels holen, die dem Teufel seine teuflische Macht verleihen. Erst dann könne er die Prinzessin heiraten und er eines Prinzen würdig sein. Der Bursche willigt ein und macht sich auf den Weg. Ob es ihm gelingen wird die Aufgabe zu erfüllen?
Die einzigartige Inszenierung auf der schönsten Märchenbühne am linken Niederrhein, das lebendige Spiel des Märchenteam-Ensembles sowie die kindgerechte und lustige Bearbeitung der Geschichte der Gebr. Grimm, wird allen Besuchern auch im 27. Weihnachtsmärchenjahr ein unvergessliches Theatererlebnis in der Weihnachtszeit bescheren und die Kinderaugen wieder glänzen lassen.
Die Spieldauer beträgt ca. 90 Minuten inklusive Pause.
Der Einlass zu den Vorstellungen ist ca. 1/2 Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Alle Vorstellungen finden in der bofrost*HALLE, Fontanestraße 6 statt.
Märchen 2010
Impressionen 2010 »Rumpelstilzchen«
»Rumpelstilzchen«
Ein Kindermärchenlustspiel in 3 Bildern
nach den Gebrüdern Grimm von Robert Bürkner
Der Müller Prahlhans, der zusammen mit seiner lieben Tochter Rosemarie eine Mühle am Waldrand bewirtschaftet, ist weit im ganzen Land als Angeber bekannt. Er prahlt mit allem und überall. Eines Tages kehrt der junge König und sein tolpatschiger Wächter nach der Jagd bei ihm ein. Der junge König, verliebt sich sofort in die Müllerstochter Rosemarie. Der Müller bemerkt das und preist die Fähigkeiten seiner Tochter in den höchsten Tönen. So erzählt er dem König, dass Rosemarie sogar aus einfachem Stroh feinstes Gold spinnen könne. Der König, der jegliche Prahlerei nicht ausstehen kann, will ihm keinen Glauben schenken und fordert einen Beweis. Er will den Müller bestrafen, sollte diese Behauptung auch nur Prahlerei gewesen sein.
So muss Rosemarie über Nacht das Stroh zu Gold spinnen und weiß sich keinen Rat: Auch sie hat sich in den König verliebt, und möchte ihn heiraten, aber gleichzeitig will sie auch ihrem Vater helfen, damit dieser nicht zur Strafe für seine Prahlerei, in den großen Turm eingesperrt wird. Die Lage scheint aussichtslos für Rosemarie, doch kommt Ihr ein Wurzelmännchen aus dem Wald zur Hilfe. Das Männchen verspricht, dass es Ihr helfen werde, allerdings stellt es eine Bedingung: Rosemarie muss dem Männlein ihr erstes Kind versprechen, welches sie als Königin haben wird. In Ihrer Ausweglosigkeit willigt sie ein und schon wird aus dem Stroh das geforderte Gold. Alles scheint gut und Rosemarie wird Königin. Nach etwa einem Jahr bringt sie Ihr erstes Kind zur Welt.
Prompt taucht das Männchen bei Rosemarie auf und will das Kind holen, welches ihm ja versprochen wurde. Rosemarie ist verzweifelt und fleht das Männlein an, dass es doch nicht an dem Versprechen festhalten dürfe. Das Männchen zeigt etwas Mitleid und stellt Rosemarie eine Aufgabe: Sie muss nur den Namen des Männleins innerhalb einer Frist erraten und schon könne sie Ihr Kind behalten. Rosemarie schöpft wieder Hoffnung und gemeinsam mit ihrem Hofstaat sowie dem Müller und seinem Müllerburschen, versucht sie den Namen herauszufinden.
Ob es Ihnen Allen gelingt, den Namen des Männleins zu finden, um somit das Kind nicht herausgeben zu müssen, wird den Zuschauern durch ein lebendiges Spiel des Märchenteams des Kulturring Straelen e.V. in der bofrost*HALLE innerhalb von ca. 90 Minuten (inkl. Pause) gezeigt.
Märchen 2009
»Tischlein, deck dich!«
Ein Kindermärchenlustspiel in 3 Bildern
nach den Gebrüdern Grimm von Robert Bürkner
Guste, eine fleißige Magd, beginnt Ihre neue Arbeit in dem Gasthaus »Zu den zwei Raben«. Schnell stellt sie fest, dass sowohl der Wirt, als auch die Wirtin ausgesprochen faul sind. So liegt es an ihr, für Ordnung und die Verpflegung der Gäste zu sorgen. Eines Morgens kommt der junge Bursche Fritz als Gast ins Wirtshaus, der neben seinem Gepäck auch ein Tischlein dabei hat. Dieser Tisch, so erklärt Fritz, sei sein Lohn für seine Schreinerarbeit, den er nun seinem Vater präsentieren wolle. Dieser hatte ihn vor etwa 3 Jahren aus dem Haus gejagt, weil Fritz die Ziege seines Vaters scheinbar nicht richtig versorgt hatte. Das Tischlein könne, wenn man es ihm sage, die leckersten Dinge hervorzaubern und als der Wirt und die Wirtin dieses erkennen, tauschen die Wirtsleute, in einem günstigen Moment, unbemerkt das verzauberte Tischlein gegen ein altes aus, mit dem Fritz ahnungslos zu seinem Vater abreist. Der Wirt und die Wirtin hingegen sind voller Freude, dass sie den Fritz hereingelegt haben und lassen es sich gut gehen, ohne dass Guste etwas bemerken könnte.
Später kehrt auch Franz, ein jüngerer Bruder von Fritz, im gleichen Gasthof ein. Franz führt jedoch einen Esel mit sich, den er als Dank für seine Lehre bei einem Müller erhalten hat. Auch Franz, so erfahren Guste und die Wirtsleute, wurde vom Vater verjagt, weil auch er die Ziege wohl nicht richtig versorgt hatte. Der Esel aber, so bemerkt Franz gegenüber Guste und den Wirtsleuten, sei etwas ganz besonderes und als Franz im Gasthaus bezahlen soll, geht er einfach zu seinem Tier, sagt einen Zauberspruch und der Esel spuckt Gold. Der Wirt und die Wirtin sind begeistert und beschließen den Esel in ihren Besitz zu bringen. Auch diesmal gelingt es Ihnen den Esel mit einem anderen Tier in einem unbeachteten Moment zu vertauschen, so dass Franz mit dem falschen Tier zu seinem Vater nach Hause zieht.
Zu Hause angekommen wollen Fritz und Franz dem jähzornigen Vater nun beweisen, dass sie es in den Jahren zu etwas gebracht haben, müssen aber dort feststellen, dass der Esel kein Gold spuckt und der Tisch sich auch nicht von selbst decken will. Der Vater ist nun sehr zornig und verhöhnt seine beiden ältesten Söhne. Der jüngste Sohn, Fridolin hingegen, ebenfalls nach Hause zurückkehrt, hat eine Idee, wie er seinen Brüdern mit Hilfe seines Geschenkes, einem Knüppel aus dem Sack, helfen und den Vater somit erfreuen kann.
Ob es den 3 Brüdern gelingt, das Tischlein und den Esel wiederzubeschaffen und somit den Vater wieder günstig zu stimmen, und warum die Brüder überhaupt von zu Hause verjagt wurden, wird den Zuschauern, wie gewohnt durch ein lebendiges Spiel des Märchenteams im Kulturring Straelen e.V. in der bofrost*HALLE innerhalb von ca. 90 Minuten (inkl. Pause) vorgeführt.